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Felcsút, Ungarn
Die Puskás Ferenc Fußball-Akademie
Die größte Fußball-Anlage des Landes
Eigene Oberschule, Ministadion, Museum
Partnervereine im ganzen Land – sogar auch jenseits der Grenze
PUSKÁS-SUZUKI-Pokal
Zusammenarbeit mit dem Verein Videoton
Eigenes Unterricht, Partnerschulen
Soziale Verantwortung
Real-Institut
Geistiges Zentrum


"Wie man sät, so erntet man."

Ferenc Puskás: "Bring den Kindern den Fußball bei!"

Der Namensgeber: Ferenc Puskás

Der Gründer: Viktor Orbán

Die Fußballnachwuchs-Akademie in Felcsút liegt 40 Kilometer westlich von der ungarischen Hauptstadt Budapest. Sie wurde zum 80. Geburtstag des legendären Namensgebers Ferenc Puskás am 01. 04. 2007 in feierlichen Rahmen eröffnet. An der Eröffnungszeremonie nahm neben vielen Fußballprominenten auch der Delegierte des UEFA-Präsidenten teil. Die Akademie wurde gleichzeitig nach dem Namen des berühmtesten Ungarn mit Erlaubnis und Unterstützung der Familie Puskás benannt.

Die Gründung verknüpft sich mit dem Namen der regierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Er stammt aus Felcsút, und verbringt auch noch heutzutage viel Zeit im Dorf. Der Ministerpräsident war immer für seine Vorliebe von Fußball bekannt, und trägt immer noch das Trikot des Vereins Felcsút SE, wo er als Kind während seiner Schuljahren in Székesfehérvár spielte.

Während der feierlichen Eröffnung teilte er mit: „Der ungarische Fußball ist nur so zu auferwecken, wenn wir alles an Ort und Stelle, von unten aufgebaut für die anspruchsvolle, auf einem hohen Niveau bewegende Erziehung der neuen Fußball-Generationen tun. So haben wir eine Fußball-Akademie mit Unterstützung der Sponsoren errichtet. Nicht nur zu unserer Freude, sondern auch um gute Fußballspieler zu erziehen, die dann den ganzen ungarischen Fußball stärken können.”

So konnte eine Akademie zustande kommen, wo mit einem Fußball angepassten Lehrplan, aber mit einem Sprachlernen von erhöhtem Niveau, und mit Verwendung der charakterbildenden Kraft des Sportes sich unsere begabtesten Jugendlichen entwickeln können. „Wir erziehen hier vor allem Menschen, die nebenbei noch hervorragend Fußball spielen können” – sagte damals der regierende Ministerpräsident.

Die größte Fußball-Anlage des Landes

Die Infrastruktur stand schon am Anfang zur Verfügung, aber die Erweiterungsarbeiten wurden im Jahre 1999 angefangen, als Viktor Orbán wieder zu dem einheimischen Verein wechselte, wo er als Ministerpräsident einen stabilen Spielerplatz hatte.

Das Gebäude einer adligen Kurie, das damals als Schneiderei funktionierte, wurde nach den Plänen des Architekten Imre Makovecz umgebaut, und mit einer neuen Etage erweitert. So bietet die Akademie für etwa fünfzig-sechzig Schüler eine Unterkunft meist in Zwei- und Dreibettzimmern. Gleichzeitig wurde 2009 die Fach-und Ordinationszentrale geweiht. Im Jahre 2010 stellte man den neuen Gebäudeflügel nach den hervorragenden Plänen von Imre Makovecz fertig, wo sich das Restaurant, die Küche, die Kommunikationsabteilung, die ungarische Redaktion des Magazins „FourFourTwo”, und der Konferenzraum befinden. Die Bauarbeiten wurden fortgesetzt. Auch das neue Internatsgebäude auf der anderen Straßenseite ist fertig, das Appartementhaus bietet etwa dreißig Plätze für die Schulabgänger.

Die Zahl der Fußballplätze nimmt auch noch heutzutage ständig zu. Neben dem alten, ländlichen Fußballplatz – heute zentraler Spielplatz – befinden sich zwei Kunstrasenplätze, fünf große Rasenspielplätze, und der einzigartige Übungs- und Testplatz, der nach dem Patent von György Mezey erstellt wurde. Der erste Kunstrasenplatz in Felcsút ist zurzeit der einzige Spielplatz in Ungarn, der eine zweisternige FIFA-Wertung bekommen hat.

Eigene Oberschule, Ministadion, Museum

Die überdachte Halle mit Kunstrasenplatz muss auch erwähnt werden. Sie ist ein mit eigenartiger Software ausgestatteter Testplatz, der es dank seines besonderen Apparat möglich macht, alle wichtigen Daten zu messen sowie während der physischen, technischen und physiologischen Vermessung der Spieler aufzuzeichnen. Diese Halle wird in 2012 wegen des beginnenden Stadionbaus nach Székesfehérvár umgezogen, wo die Akademie in der Nachbarschaft des Sóstói Stadions ebenfalls bedeutenden Anschaffungen in Angriff genommen hat.

„Im Jahre 2012 wird unser neues, fast dreitausend Quadratmeter großes Gebäude für die Letenyei Lajos Fach- und Berufsfachschule fertig sein. Die Oberschule gehört uns, aber sie ist für Externen ebenfalls offen. Man beginnt auch mit dem Bau eines kleines Stadions mit dreitausend-fünfhundert Plätzen an der Stelle des alten zentralen Spielplatzes, und geplant wird das Bau eines überdachten Spielfeldes für Wintervorbereitungen. Wir haben zugleich ein eigenes Museum und ein Archiv, das zukünftige Gebäude des Puskás-Instituts. Ich denke, wenn wir all damit fertig sind, kommt hier in Felcsút Europas größte Fußball-Nachwuchszentrale zustande” – behauptet Lorinc Mészáros, Vorsitzende des Kuratoriums der Akademiestiftung, regierende Bürgermeister von Felcsút seit 2010.

Partnervereine im ganzen Land – sogar auch jenseits der Grenze

Die Puskás Ferenc Fußball-Akademie hat kleinere und größere Kooperationspartner im Nachwuchsbereich im ganzen Land. Die Akademie arbeitet mit nahezu fünfzig Partnerklubs zusammen. Dank ihrer Hilfe können die talentiertesten Fußballspieler immer im Blickwinkel der Fachleute – Jozsef Tajti operativer Leiter, Gábor Hartyáni Scout und das Trainerteam – bleiben. Die Kompetenten der Partnervereine nehmen einmal jährlich an einer Fachkonferenz teil, und bleiben während des ganzen Jahres mit der Akademie in Kontakt. Der Ausbau einer Unterzentrale in der Karpaten-Ukraine und im Szeklerland ist in Gange.

PUSKÁS-SUZUKI-Pokal

Die Institution veranstaltet in einer Zusammenarbeit mit der größten ungarischen Autofabrik seit 2008 alljährlich den PUSKÁS–SUZUKI-Pokal, einen Fußballturnier für U17-Jugendliche. Er wuchs sich zu einem anerkannten Fußball-Ereignis dieser Altersklasse aus, weil es unter anderen Vereine mitspielten, die mit dem Leben von Ferenc Puskás verknüpfen, wie Real Madrid, Panathinaikos, Honvéd und Puskás-Akademie.

Für die Sport- und Erziehungsstrategie ist das Kollegium für Fach- und Führungskraft verantwortlich, dessen Vorsitzende Imre Gellei, der ehemalige Nationalkapitän ist. Mitglieder sind noch Gyula Grosics, Jeno Buzánszky, Ferenc Kovács, Dr. György Mezey, József Tóth-Zele, und andere anerkannte Fachleute.

Zusammenarbeit mit dem Verein Videoton

Die Akademie schloss mit dem ungarischen Verein aus der ersten Liga (NB I) Videoton FC eine Vereinbarung über berufliche Zusammenarbeit. So können die begabtesten Jungen der Akademie gerade zur ersten Liga gelangen, und haben die Möglichkeit, später noch einen ausländischen Vertrag zu erhalten.
Die Mannschaften in den verschiedenen Altersklassen spielen gemeinsam unter dem Namen „Videoton Puskás Akadémia” und „Puskás Akadémia FC” aus der zweiten Liga in Felcsút ist gleicherweise ein gemeinsamer Verein. Er ist rechtlich souverän, aber gehört unter fachlicher Aufsicht von Videoton. Das gilt in gleicher Weise für Videotons zweite Mannschaft aus der dritten Liga, mit immer mehreren, hier heranwachsenden Akademikern.

Der historische Verein Videoton, der im Jahre 1985 bis zur UEFA-Pokalfinale gelang, verwendet die Trainingszentrale in Felcsút gleichzeitig als technische Zentrale, und die erste Mannschaft trainiert hier häufig mit Leitung des weltberühmten portugiesischen Trainers Paulo Sousa.

Eigenes Unterricht, Partnerschulen

Die Puskás-Akademie verfügt auch über eigene Schulgebäude, wo man immer mehr versucht an Ort und Stelle den Unterricht der Schüler wegen der knappen Freizeit zu lösen. Es waren Partner im Unterricht: Vajda János Gymnasium und Fachmittelschule in Bicske, bzw. der Orden Premontré. Der Letztere hat eine Fachschule in Zsámbék, und ein Gymnasium in Gödöllo. Viele Pädagogen, die in der Akademie angestellt sind, beschäftigen sich außer der Schulzeit sowohl mit Schüler des Institutes, als auch mit den Privatschülern. Im Schuljahr 2012–2013 eröffnet die eigene Oberschule der Akademie. In der Letenyei Lajos Fach- und Berufsfachschule werden vor allem Berufe wie Landwirtschaft und Gasstättengewerbe unterrichtet. Der einheimische Namensgeber war sowohl Grundbesitzer als auch Verfasser, und er war im XIX. Jahrzehnt in der Landwirtschaft tätig.

Soziale Verantwortung

Die Puskás-Akademie führt nicht nur eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet des Sports, sondern steht an der Spitze der sozialen Verantwortung in Felcsút und in der Umgebung. Daneben spielt sie eine aktive Rolle in der Entwicklung des Tourismus. Die Akademie unterstützt alle hervorragende Kultur- und Freizeitveranstaltungen der Gegend, fördert die Entwicklung der Grundschule Endresz György in Felcsút, und trägt zur Erweiterung und Erneuerung des Kastély Kindergartens in Felcsút bei. Dem in der dritten Liga spielenden Partnerverein Bicskei Torna Club baute die Akademie einen großen Kunstrasenplatz an der Stelle seiner Sportanlage. Die Stiftung der Fußballnachwuchs Akademie kaufte ihn vor zwei Jahren, und betreibt seitdem das Drei-Sterne Sporthotel Puskás Akadémia in Alcsútdoboz. Ebenfalls schloss sie eine Vereinbarung mit der Geschäftsleitung des Nationalparks Duna-Ipoly ab, und bewirtschaftet heutzutage das Arboretum in Felcsút. Damit eng verbunden ist die künftige Entwicklung der Eisenbahnstrecke zwischen Felcsút und Vértesacsa. Die die Akademie betreibende Stiftung hat diese schon seit langem außer Betrieb gesetzte Strecke gekauft, zuzüglich das Stationsgebäude, um dort einmal Schmalspurbahn zu verkehren, und es wird parallel der Schienen einen Radweg gebaut. Das erneuerte Stationsgebäude Alcsút-Felcsút funktioniert heutzutage als Pension, sie gewann ihre ursprüngliche, wunderschöne Außenseite zurück. Die Akademie inzwischen hat auch mit der Wiederherstellung des Stationsgebäudes in Vértesacsa angefangen. Ein langfristiger Plan ist der Neubau des Schlosses Habsburgs in Felcsút, das während des zweiten Weltkriegs beinahe vollkommen zerstört wurde.

Real-Institut

Die Puskás-Akademie und die Stiftung Real Madrid starteten gemeinsam im September 2011 die Real-Institut, deren offizieller Name „Felcsúti Szociális Sportiskola az Egyenlo Esélyekért” ist. Sie unterstützt etwa hundert Jungen und Mädchen in nachteiliger Lage – zum Teil mit Zigeuner-Herkunft –, damit sie sich mit Hilfe des Sports (Fußball und Basketball), der umweltbewussten Erziehung und der sozialen Hilfeleistung der Gesellschaft anpassen können. Die junge Mitglieder des Institutes nahmen in dem vergangenen Jahr unter anderem am Theaterbesuch und an einer Stadtrundfahrt in Budapest teil. Der weltberühmte ungarische Trainer László Rátgéber hat für die Basketballspieler einen Probetraining vorgeführt und der erste ungarische NBA-Spieler Kornél David war auch zu Gast bei den Kindern.


Geistiges Zentrum

Das Fußballinstitut in Felcsút ist derzeit bereits ein wichtiges Fachzentrum und geistige Werkstatt des ungarischen und internationalen Fußballs. Die Pflege der Erbschaft von Ferenc Puskás geschieht jeden Tag mit hochwertigen Schul- und Sportbildung der Jungen, darüber hinaus legt man die Bausteine einer künftigen Bibliothek, eines Museums und eines Wissenschaftsinstitutes ab. Zum Archivausbau leistet der Kabelfernsehkanal der Akademie Hilfe. Er sendet in zehn Siedlungen seine meistens Fußball bezogenen Sendungen, und die Spielübertragungen.

Die Fußballzentrale in Felcsút wurde weltweit berühmt, als am 20. 10. 2009 der FIFA-Präsident, Joseph S. Blatter hier die Begründung den FIFA Puskás-Preis mitteilte (die Weltorganisation zeichnet den Spieler jährlich aus, der das „Tor des Jahres” geschossen hat). Er nahm die Einladung von Viktor Orbán an, und die Vereinbarung wurde in Felcsút mit der Witwe von Ferenc Puskás zusammen unterschrieben.
Im November 2011 hat die Akademie in der Anwesenheit des Ministerpräsidenten ein groß angelegtes Vorkommnis bekanntgegeben: die Erben von Ferenc Puskás haben sich so entschieden, dass die riesengroße Erbschaft des legendären Spielers von Spanien nach Felcsút gelangt. Das Erbe beinhaltet Trophäen, Fotos, Aufzeichnungen, persönliche Sachen. Sie sind in etwa zwanzig große Kasten aufbewahrt, und warten darauf, verarbeitet zu sein. Diese Sammlung bildet den Grund des Puskás-Institutes in Felcsút, die ständig die Andenken des ungarischen Fußballs sammelt und kauft. Am Tag der Heimkehr des Puskás-Erbes wurde auch bekanntgegeben, dass die Frau und der Sohn von Árpád Csanádi, dem legendären Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees sich so entschieden, dass sie die mit dem Fußball zusammenhängenden Materialien des namhaften Fachmannes ebenfalls der Puskás-Akademie überlassen. Die Einweihung des Ministadions, das nach den Skizzen von Imre Makovecz gebaut wird, ist im Jahre 2014 zeitgemäß. Das Gebäude des Puskás-Institutes wird voraussichtlich erst in den darauffolgenden Jahren fertig sein.

Kontakt

Puskás Ferenc Labdarúgó Akadémia HUNGARY 8086 Felcsút, Fő u. 174-176.
E-Mail-Adresse: academy@pfla.hu Tel: +36 22 252 273

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